Montag, 21. April 2008

Vom Star zum Statist - und das in 24 Stunden

Heieiei, ich weiß ja gar nicht, wo ich anfangen soll. Am besten mal alles der Reihe nach: Das Abschieds-BBQ war sehr schön, der Wettergott auf meiner Seite, die wirklich wichtigen Leute vor Ort und Rebecca mittendrin ziemlich happy. Sehr schön relaxter Sonntag, ich denke, die Fotos sprechen da für sich. Die Jungs und Mädels werden mir schon sehr fehlen, *buhuaaa, snief*. Ein wenig anstrengender war dagegen der heutige Tag, der bereits um vier anfing. Huah, was hab ich mir nur dabei gedacht, das zuzusagen?...so mein erster Gedanke beim Weckerklingeln. Aber manche Dinge haben eben ihren Preis und wer berühmt werden will, muss leiden. Und das nicht nur durch Schlafmangel, inzwischen ziehen sich auch einige blaue Flecken in schöner Unregelmäßigkeit mit Konzentration auf Kniehöhe über meine Beine. Und trotzdem, das war die Erfahrung echt wert. Habe ja seit Jahren nicht mehr auf Schlittschuhen gestanden und hätte im Leben nicht geglaubt, dass die nächste Gelegenheit dazu in Brisbane ist ;-). Naja...waren rechtzeitig auf der Eisbahn und dann ging es auch gleich ans Kostümsuchen, Motto des ganzen Spaß: Wilde 70er! (Ja, mal wieder, das Thema verfolgt mich). Und eins könnt ihr mir glauben, zeitweise war ich heute echt froh, dass diese Epoche rein klamottenmäßig an mir vorbeigegangen ist. Schlimmschlimmschlimm. Zumindest ist mir die Schlaghose erspart geblieben...Endergebnis war ein Leibchen, das Omas bester Perlon-Schürze Konkurrenz gemacht hätte, und ne Jacke zum Drüberziehen. Das war allerdings gar nicht so katastrophal. Da ich einer der Early Birds war, konnte ich zumindest noch auswählen. Andere hatten da nicht soviel Glück ;-). Augenkrebs lässt grüßen. Saukalt war es außerdem und mein Tasmanien-Equipment hat sich das erste Mal bewährt. Irgendwann gegen sieben war das Set dann fertig und die Extras=Statisten konnten aufs Eis. Jippieh, das war echt lustig. Bin auch gar nicht hingefallen sondern habe, nachdem der Kontakt zum Eis mit Bedacht hergestellt wurde, die ganze Aktion recht gut gemeistert. Die Band war auch ziemlich entspannt drauf und der Song gar nicht so schlecht....was sich durchaus als Vorteil erwies, schließlich wurde über vier Stunden nix anderes gespielt. Die Kostprobe gibt es hier (Titel: Evolution). Zu der Musik sind in etwa 50 Clowns (ich inklusive) übers Eis gehirscht. Fun! Dann gab's ne Pause, die nicht hätte sein müssen...hat mich total ausgeklinkt....müde, verkatert => da ist langes Rumgesitze nicht die beste Idee. Nunja, beim großen Finale ging es wohl nicht nur mir so....jeder hat ein wenig geschwächelt und somit war große Hullerei angesagt. Hab sogar den Bassisten umgerauscht ;-). Halt Moment, eigentlich war ER schuld. Egal, nix weiter passiert...nichtsdestotrotz werde ich die Blessuren vom Sturz mal fotografisch dokumentieren, vielleicht lohnt es sich ja irgendwann mal, ihn zu verklagen ;-). Gegen halb zwei war ich zurück und bin sofort ins Bett gekrabbelt. Was ein Tag! Nach Nap und njommi Green Curry vom Thai nebenan geht es wieder. Hier mal die Band am Set:
The John Steel Singers - Ein Name, den man sich merken muss! Bin schon gespannt auf das Ergebnis....wird natürlich nachgeliefert an dieser Stelle :-)

Jetzt muss Rebecca aber mal die ganze Aufregung verdauen, bis bald.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Whow...jetz kenn ich quasi jemanden im "Business" :-)