Mittwoch, 23. Juli 2008
It's over now...
Sonntag, 13. Juli 2008
Home Sweet Home
Jetzt geht das wahre Leben wieder los. Naja, ab morgen, oder so ;-)...
Dienstag, 8. Juli 2008
I'll be back
Montag, 23. Juni 2008
Zwillinge sind total lustig....
Sonntag, 15. Juni 2008
Haie sind niedlich....
Bis bald, Rebecca
Sonntag, 8. Juni 2008
Am Ende der Welt...
Montag, 2. Juni 2008
Ja, wir sin' mi'm Radel da....
Samstag, 31. Mai 2008
Regenwochenende
Sonntag, 25. Mai 2008
Im Westen jeden Tag was Neues
Sonntag, 18. Mai 2008
Im Leben trifft man sich immer zweimal...
Samstag, 17. Mai 2008
Adelaide: Ruhe vor dem Sturm
Dienstag, 13. Mai 2008
Tasmanien - oder wie ich es nenne: Das Paradies
Gruesse aus Hobart, stay tuned!
Donnerstag, 1. Mai 2008
Ich bin dann mal weg
In diesem Sinne, bis bald.
Dienstag, 29. April 2008
Highlights der LETZTEN Tage
Sonntag, 27. April 2008
Lest we forget...
Mittwoch, 23. April 2008
Der Fluch des Ruhms ;-)
Jetzt wird erstmal wieder ein paar Tage gearbeitet (die letzten für lange Zeit :-)) und am Sonntag Abend geht's nochmal ins Kino. Montag steht nun definitiv unser Stradbroke-Flug und Dienstag lass ich mich von Kath überraschen, die mir zum Geburtstag ein "fancy outing" geschenkt hat. Wo es hingeht...ich hab null Ahnung, weiß nur Zeit und Dresscode, der Rest bleibt abzuwarten. Mittwoch wird dann geräumt und gepackt und sicher auch ein wenig geweint. Donnerstag geht der Flieger nach Tasmanien - das Hostel für die ersten vier Tage Hobart habe ich gestern reserviert. Hach, wie schön und traurig zugleich....
Montag, 21. April 2008
Vom Star zum Statist - und das in 24 Stunden
Jetzt muss Rebecca aber mal die ganze Aufregung verdauen, bis bald.
Samstag, 19. April 2008
Die kleine Küchenfee
Freitag, 18. April 2008
Der 30 wieder ein Stück näher ;-)
Von Kath: "Adding another candle doesn't make you older...it just makes your life brighter"
Von Mama: " In diesem Alter mochten wir uns oft wichtige Fragen stellen. Wer sind wir? Wo gehen wir hin?......und wenn wir dort ankommen, sind die Kneipen dann noch offen?"
In diesem Sinne: Prost!
Hätte euch gerne am Sonntag mit dabei....aber das wird nachgeholt! Nochwas: Habe Dosenbier besorgt...das hatte ich ja schon seit Jahren nicht mehr ;-). Da muss man sich ja wie ein Teenie fühlen *grins*.
Dienstag, 15. April 2008
Montag, 14. April 2008
Time to say goodbye
Montag, 7. April 2008
Simply the best....
Mittwoch, 2. April 2008
Akzente setzen
- Frankreich (oui oui, bien sur, ihr Experten ;-))
- Irland (das erst seit Neuestem, aber da bin ich besonders stolz drauf, ist schließlich ein Native-Land ;-))
- Irgendwo in Skandinavien
Und richtig: Deutschland ist nicht dabei, zumindest nicht bei der Hitliste. Ansonsten höre ich auch öfter mal "Südafrika", seltener sind auch osteuropäische Staaten genannt. Manchmal wird auch gar nicht erst abgewartet sondern gleich in die Vollen gegangen: "Aus welchem Teil von Frankreich bist du denn?" - "Dem deutschen!" Kurze Perplexion, dann freuen sich meist alle wieder. Sobald meine Tarnung aufgeflogen ist, drehen manche so sehr auf, dass sie mir erstmal jedes Wort, was sie je in deutsch gewusst haben, an den Kopf werfen. Da darf dann natürlich mit Lob nicht gespart werden, schließlich hat das alles Auswirkungen aufs Trinkgeld *zwinkerzwinker*. Inzwischen wird sogar mit mir Geld gemacht, da letztens wirklich eine Wette auf meinen Kopf lief. Mama Gast war dabei mal wieder auf dem Franzosen-Holzweg, Telefon- und Publikumsjoker standen nicht zur Verfügung, und so musste sie ihrem Sohn, der in etwa mein Alter war, 10 Dollar abdrücken. Er hatte von Vorneherein auf Deutschland getippt. Hach, da ist es doch schön als Botschafter meiner Nation selbst australische Familien einander näher zu bringen :-). Jetzt muss ich aber mal los zur Schicht: Mal schauen, wo ich heute wieder her bin...;-)
Passend zum Thema und immer wieder ein Genuss: Reinschauen
Freitag, 28. März 2008
Back to the 70s! - Yeah!
Huah, war schon komisch, das Feuerzeug aufzustellen. Man weiß ja nie, wann diese Spinnen versuchen, einen Menschen zu attackieren, um "lang anhaltende Schmerzen, Entzündung, Kopfschmerzen, Erbrechen und unregelmäßigen Puls (Wikipedia)" zu hinterlassen. Also wurde vor dem Schlafengehen auch noch mal genauestens jeder Winkel durchsucht und die Tür zur Küche sorgfältig geschlossen :-). Am nächsten Tag konnte ich mir dann endlich ein Bild von Kyogle bei Tageslicht machen. Und was soll ich sagen? Wenn man an bestimmten Orten nicht tot überm Zaun hängen will, dann ist Kyogle mit Sicherheit auf dieser Liste. Und ich dachte, Mihla ist tot ;-). Die Einwohnerzahl ist in etwa identisch, aber hier verteilt sich das natürlich auf eine ganz andere Fläche....bis zur nächsten "größeren" Stadt sind es 50 Kilometer.
Landschaftlich ist es allerdings ganz hübsch, das muss man ja sagen. Den Tag haben wir mit Spaziergang, Essen, Trinken und simpler Gammelei verbracht. Vor dem Abendessen dann noch mal kurz zum "Barhopping" in die beiden Pubs und zurück, wo Mama Wall schon mit lecker Dinner wartete. Roast zum Ostermontag, njom. Das war es dann auch schon zum Thema Hinterland-Erfahrung in Kyogle, am nächsten Morgen wurde nur noch gefrühstückt und die Heimreise angetreten...mit Zwischenstopp in Nimbin. Und dieses Örtchen ist nun wirklich in den Siebzigern hängengeblieben. Hippies und wilde Kunden wohin man sieht. Angenehm :-). Nach 'ner halben Stunden hatten wir dann alles gesehen und waren den Geruch von Räucherstäbchen leid. Zurück in die Zivilisation, Kathy musste am Nachmittag ja wieder zur Arbeit.
Mit diesem Punkt habe ich dann auch die nächsten Tage gefüllt. Das großartige Finale des Ausflugs in die wilden 70er war dann der gestrige Abend. Auf Einladung von Christian (der Gute!) pilgerten wir auf den Spuren CCRs zum John Fogerty Concert ins Entertainment Center. Es war spitze, wenn auch das seltsamste Konzert, bei dem ich je war. Erstmals war ich gezwungen, einen musikalischen Abend im Sitzen zu verbringen, was echt Folter war. Nicht ein einziger Stehplatz und das bei Musik, die betanzt werden MUSS!!!! Weird. Aber handwerklich gesehen wohl einer der besten Auftritte die ich je gesehen habe (von Don McLean - dem CoStar - mal abgesehen, der war gut bei American Pie aber den Rest konnte man so ziemlich sein lassen). John Fogerty dagegen hat gerockt...und das von der ersten Sekunde. Gitarrengott sag ich da nur! Der hat eine Energie auf der Bühne...und das mit 62! Wahnsinn.
Dylan, Louise, Christian und ich konnten ihm gar nicht genug huldigen auf der Heimfahrt. Tja, die alte Schule, die wussten noch, was Musik ist. Ganzganz toll. Im Juni kommt der Gute auch nach Deutschland (Berlin, Leipzig, Erfurt, Bonn, Stuttgart, Frankfurt, München): Wer also ein perfektes Konzert haben will, auf zum Ticketkauf. Ich würde selbst sofort nochmal hin, bin zu dem Zeitpunkt ja aber leider noch auf der anderen Seite der Welt! In diesem Sinne: Let's rock'n roll!!!
Sonntag, 23. März 2008
Teen-Nana am Good Friday
Nach dem opulenten Mahl bin ich erst mal ins Suppenkoma gefallen. Dafür war allerdings gar nicht lange Zeit, schließlich musste eine Wahnsinns-Erfindung getätigt und entsprechend gewürdigt werden:
Die Doppelstock-Hängematte! Nachdem jeder mal in allen nur denkbaren Zusammenstellungen posiert hatte (hier gerade Kristen - oben, und Danxia plus Miguel), wurde sich wieder auf das Wesentliche konzentriert und weiter genascht und getrunken. Irgendwann war dann wirklich Pause angesagt und Rebecca brauchte ihren Nana-Nap (der Nachmittagsschlaf, der eigentlich nur Großmüttern zusteht ;-)). Das hat mich ganz schön hingerafft, aus einem kleinen Nickerchen wurden zwei Stunden Tiefschlaf. Den hätte ich sicher auch nicht von alleine aufgegeben, wenn mich Danxia und Kristen nicht geweckt hätten. Mit 'nem Cocktail und Schokokuchen inklusive Eiscreme!!! Nach dem Imbiss (und dabei meine ich mehr den flüssigen Part) war Rebecca wieder im Spiel. Noch ein weiteres Mixgetränk und wir hüpften im Wohnzimmer zu den "Besten Singles aller Zeiten" umher, stets in Kommunikation mit einer weiteren Partygruppe, die zur gleichen Zeit ihre Einzugsfeier hielten (auch Sklaven des Fox). Gegenseitige Überzeugungsversuche, dass der eigene Schwof doch der bessere wäre und die jeweils andere Gemeinde gefälligst übersiedeln sollte, scheiterten zunächst kläglich. Bis WIR uns dann doch aufrafften - nachdem uns eine Kletterwand, ein Limbowettbewerb und ein Lama versprochen wurde. Also Taxi bestellt und eine halbe Stunde durch Brisbanes Vororte geirrlichtert. Ich war an Orten, die ich vorher nichtmal auf der Karte gelesen hatte. Angekommen, war die Party schon ziemlich am Ende, oder möglicherweise nie besser gewesen. Von den angepriesenen Highlights kein einziges zu finden.....Mist, ich hätte ahnen müssen, das der Limbo-Wettbewerb von ganz schön weit hergeholt war :-). Stattdessen einige betrunkene Kids, die Stuss genölt haben und Anime-Videos - mit der Musik von Daft Punk unterlegt - angestarrt haben. Die Playstation-Zeit war leider schon vorbei, verdammt, dabei hatten sie so ein Gitarrending. Das hätte der Rebecca sicher Spaß gemacht. Naja, nach meiner Einschätzung, dass ich da wohl nicht mehr viel verpasse, habe ich Danxia (die hatte schon ne halbe Stunde eher aufgegeben) gesucht, und ihr beim Schlafen in einem der neueingeräumten Zimmer Gesellschaft geleistet. Irgendwann wurde dann entschieden, mit dem Taxi den Heimweg anzutreten. Das gestaltete sich als letzte große Herausforderung, nachdem Miguel so betrunken war, dass er zahlreiche Cabs lallend in die James Street, Corrinda beordert hat, wir aber weiterhin taxilos auf dem Bürgersteig der Jones Street in Corina rumlungerten. Wir hatten wohl Glück, irgendwann kam zufällig eines vorbei...und los ging es nach West End. Dort angekommen hieß es Abschied nehmen und ich bin alleine die letzten Meter heimgetappert...in meinem Tran natürlich straight in ein Spinnennetz, das mühsam von Baum zu Zaun über den Bürgersteig gespannt war. Ich weiß nicht, wer mehr erschrocken war: ich oder die ca. 9 cm große Spinne, die sich in meinem Gesicht wiederfand. Wild fuchtelnd konnte ich die Situation innerhalb von Millisekunden retten. Ihr glaubt gar nicht, wie reaktionsschnell man plötzlich sein kann, den Tod....oder so....vor Augen ;-). Daheim noch fix Füße gewaschen, da diese durch die ganze Barfußgelauferei (auch eine Eigenart der Australien) nicht kompatibel mit meiner weißen Bettwäsche waren und ab in die Heia. Ich kann wohl behaupten, dass ich an diesem Abend mal wieder - wie so oft in den letzten Monaten - mit einem Lächeln im Gesicht eingeschlafen bin.
Freitag, 21. März 2008
Dienstag, 18. März 2008
Ich liebe meinen iPod
Miguel, Danxia und Rebecca sehr gut dabei, nix mehr mit St. Patrick's Day feiern im nächstbesten Irish Pub, was der ursprüngliche Plan war...Tja, warum auch schlechtes, in Australien gebrautes, Guiness trinken, wenn man sich genauso gut mit Cocktails zum halben Preis die Lichter ausschießen kann? ;-) Gesagtgetan. Heute musste ich dann erstmal ausschlafen, aber von Kopfweh keine Spur. Großartig. Highlight gestern abend war die Kilmo Margarita (einer von circa 50 weiteren Cocktails aus dem Margarita-Repertoire des Slings), die exakt wie Obstler schmeckt *freu*, sogar mit Birnenstück. Das war fast wie Skiurlaub, halt nur ohne Berge, Schnee und Skier. Morgen geht's wieder an die Arbeit, hat aber nicht viel auf sich damit diese Woche, da Ostern. Cantina macht von Freitag bis Mittwoch dicht und auch das Fox schließt Karfreitag und Ostermontag. Konkret bedeutet dies für mich, dass ich Freitag zum BBQ bei Kristen, ihres Zeichens Ex-Kollegin von mir, eingeladen bin. Sonntag Nachmittag geht's mit Kathy auf nach Kyogle, wo sie aufgewachsen ist. Mal wieder authentisches Australien: Wir übernachten bei ihrer Mama, wo auch Debbie und Paul (Schwester und Schwager von Kath) zu uns stoßen. Dann wohl noch ein Abstecher nach Nimbim, vielleicht Byron und Dienstag sind wir wieder zurück in Brisbane, wo Arbeit auf mich wartet. Schließlich gilt es jetzt, die Kohle für die letzten neun Wochen ohne Job zu scheffeln. Halt: Schaffeschaffe, Rucksäckle packe! Der Countdown läuft...
Dienstag, 11. März 2008
Die Maschinerie läuft an
PR-Agenturen gehen mit großem Optimismus ins Jahr 2008
Deutlich gestiegene Umsätze und ein weiter stark wachsender Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Das ist die Bilanz 2007 der deutschen PR-Agenturen. Der von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Skopos, Köln im Auftrag des PR-Berufsverbandes DPRG, Berlin erhobene Honorar- und Trendbarometer zeigt, dass die PR-Dienstleister auch 2008 mit steigendem Umsatz und Neueinstellungen rechnen. Dabei sind große Agenturen am optimistischsten.
Das lässt ja noch hoffen...Jetzt muss ich diese ganzen Leute nur noch überzeugen, dass sie genau MICH brauchen ;-). Derweil tut sich hier nicht so viel. Größter Schock in den letzten Tagen war, dass nun auch Kate das Fox hinter sich lässt. Sie hat letzte Woche mal so in der Mittagspause 'nen neuen Job gefunden :-)). Das ist Australien! Ich freue mich sehr für sie aber das bedeutet natürlich auch, dass die Nahkampfzone immer unausgeglichener wird. Tamsin geht nächste Woche auch erstmal für 3 Wochen in Urlaub nach England. Dann heißt es wohl: Rebecca gegen den Rest der Fox-Triefnasen. Naja, was einen nicht umbringt, macht nur härter. Meine Erkältung ist auch fast überstanden und ich gehe frisch gestärkt in die neue Arbeitswoche, nachdem ich zwei Tage das Haus nicht verlassen habe (mit Ausnahme einen kurzen Walks zum Thai, um das Curry abzuholen, das ich mir heute zur Feier des Tages bestellt habe ;-)). Eigentlich muss ich jetzt ja mal langsam alle Vorräte wegkriegen....aber das wird schon. Umkommen tut nix, das ist mir anerzogen. Werde derzeit auch konkreter bei meinen Reisevorbereitungen, zumindest die ersten zwei Wochen in Tasmanien strukturiere ich gerade ein wenig durch, damit mir bloß nix entgeht. Ich glaube ja, das wird alles nochmal ganz toll, sozusagen das Jahres-Highlight. In diesen zwei Monaten wird dann sicher auch nur sporadisch von mir zu lesen sein was Blog und Mail angeht. Der Rechner bleibt schließlich in Brisbane und ich muss sehen, wie weit die Zeit, Muße und Kohle für Internet-Cafes bleibt. Dabei fällt mir auch wieder mal auf, wie aufgeschmissen ich ohne Rechner bin. Alle meine Kontakte sind in Outlook gespeichert. Ich hoffe, ich komme noch dazu, mir diese rauszuschreiben. Ansonsten müsst ihr mir halt einfach zuerst schreiben, dass ich nur auf "Anworten" klicken muss ;-). Diese Option gefällt mir fast noch besser...
In diesem Sinne: Lest solange es noch was zu lesen gibt! Bis bald.
Montag, 3. März 2008
Sex and Drugs and Frustration
Sonntag, 2. März 2008
In Farbe...und bunt!
Donnerstag, 28. Februar 2008
Coast mal wieder ohne Sunshine
Donnerstag, 21. Februar 2008
"Wer lebt, sieht viel - wer reist, sieht mehr" (Arabisches Sprichwort)
Während Christoph Glück hatte und zum verabredeten Zeitpunkt aus Sydney in Melbourne eingeflogen war, lief es bei Christian und mir nicht so glatt: Voller Vorfreude am Flughafen Brisbane angekommen, erfolgte der Versuch des Self Check-Ins, bei dem uns der Bildschirm allerdings nur ausspuckte: Flight cancelled. Wie geil! Das geht ja gut los...Am Schalter haben wir dann erfahren, dass es bei der Maschine technische Probleme gab und kein Ersatz da ist. Einzige Möglichkeit: Umbuchung auf die nächste Maschine mit Kapazität. Hm, die ging dann auch nur fünf Stunden später...uffff. Naja, was blieb uns übrig? Also zugestimmt. Erleichtert wurde die Entscheidung dadurch, dass wir die komplette Kohle für den Flug zurückbekommen haben :-). Nun galt es fünf Stunden rumzubringen....ab ins Taxi und zum DFO, ein riesiges Shoppingcenter in Flughafennähe. Da ging die Zeit auch wirklich fix um. 300 Minuten später (und in etwa genausoviel Dollar leichter) saßen wir im Flugapparat. Nach diesen "kleineren" Anlaufschwierigkeiten waren wir endlich zu dritt in Melbourne im Urban Central. Noch ein kleiner Willkommenskrug Bier, damit war der Tag gelaufen und wir lagen fix und alle in unserem Family Room. Wirklich los ging es also erst am Donnerstag mit der Reise, die folgenden Verlauf nahm:Zunächst stand also Melbourne itself auf dem Programm. Neben allgemeinem Sightseeing waren Melbourne Gaol (der älteste Knast der Stadt, in dem unter anderem Ned Kelly seinen Weg zum Galgen fand) und St. Kilda (Melbournes bekanntester Strand-Vorort) Hauptpunkte des Metropolen-Programms.
Das Wetter spielte mit und wir konnten bereits zwei traumhafte, abwechslungsreiche Tage verbuchen, bevor es mit dem Mietwagen auf die Great Ocean Road ging. Die kannte ich ja bisher nur sturmzerwühlt. Aber diesmal:
BOAH!!!!!! Ganz großes Kino. Vor dieser Kulisse raste die Zeit nur so vorbei, dass wir zur Shipwreck Coast - dem eigentlichen Ziel des Tages - fast ein wenig hetzten mussten...der Badestopp war bei diesen klimatischen Bedingungen natürlich obligatorisch. Et voilá: Gegen halb sechs standen wir im Kalenderbild. Apostel von ihrer schönsten Seite.
Hier kam dann glücklicherweise alles zusammen: Sonnenschein, Finanzspritze durch den zurückerstatteten Flug und mangelnde Helikopter-Erfahrung. Schon saßen wir im Hubschrauber: Sensationell! Die Great Ocean Road aus der Luft ist nochmal 'ne Steigerung zu den Eindrücken am Boden. Was eine lohnende Investition.
Ich glaube, die Bilder sprechen für sich selbst. Was ein Anblick... Sowas macht man wohl nur einmal im Leben.
Anschließend wurde die Betrachtung von unten fortgesetzt. Loch Ard, The Arch (siehe unten), London Bridge...Sonne macht halt schon was aus - auch wenn ich den Regentripp fünf Wochen zuvor nicht missen möchte. Die Formationen wirken echt immer anders.
Da kann man ja nur zurückstrahlen. Mein erster Sonnenuntergang über dem Meer, schon sehr fein. Das ist dann ja schon mal ein Vorgeschmack für die Westküste.

Aufgehitzt von den Eindrücken und der Sonne wurde im Motel in Warrnambool dann endgültig das Licht für diesen Tag ausgeknippst. Schließlich ging es am nächsten Morgen schon ins nächste Abenteuer. Kontrastprogramm pur: Die Grampians wurden relativ spontan ins Reiseprogramm aufgenommen - eine lohnende Idee. An sich ganz anders als die Küste aber nicht weniger beeindruckend. Hier geht jegliches Gefühl für Raum und Zeit verloren.
Mit typischem Ozzy BBQ und interessanten Bekanntschaften in unserem sehr sehr schönen YHA in Halls Gap ging auch dieser Tag viel zu schnell zu Ende. Am nächsten Tag hieß es dann erstmal "Kilometer schrubben". Auf dem Western Highway Richtung Adelaide...Am Weg liegt Hahndorf, die älteste deutsche Siedlung auf australischem Boden. Sehr niedlich und zugleich klischeehaft ohne Ende ;-). In jedem Fall ein Erlebnis und empfehlenswert.
Bei dem nachwievor sommerlichen Wetter fiel die Entscheidung, die erste Adelaide-Nacht am Strand zu verbringen, nicht wirklich schwer. Und wieder Sonnenuntergang über dem Meer. Da kann ich nicht genug von bekommen :-). Inzwischen haben wir ja auch gelernt, dass Adelaide die Hai-Hauptstadt ist. Nirgendwo werden wohl soviele "Weiße" gesehen wie hier...gut zu wissen - hinterher ;-).
Inzwischen lief ja schon der Countdown. Am nächsten Tag noch ein wenig Adelaide bestaunt, was wiklich ein entzückendes Plätzchen ist. Der nächste Flug dahin steht ja bereits....Vorher gibt es aber noch einiges zu tun, das Loch im Budget muss erstmal wieder aufgebessert werden in Erwartung der zukünftigen Unternehmungen. Jetzt muss ich aber erstmal los, bin mit Mathilde verabredet. Ich denke, dass ich im Laufe der nächsten Woche alle Fotos zusammenhabe und zum Sortieren komme. Also immer mal wieder reinschauen ;-).
Freitag, 8. Februar 2008
Eigen-PR durch und durch
Auferstanden aus Ruinen...
Freitag, 1. Februar 2008
Die Katastrophe ist eingetreten...
Nur einige kurze Stichworte meines Daseins der letzten Woche: bin am Australia Day von einem Possum angeknabbert worden – stopp - habe mehr alte, nackte Menschen gesehen als meine kleine Kinderseele vertragen konnte (optimales Publikum für die neue Airline ;-)) – stopp – habe Geld für Kunst ausgegeben, die ich nicht verstehe – stopp – ansonsten alles paletti. Vielleicht komme ich noch zur Ausführung dieser ganzen Erlebnisse…..Manche Geschichten lohnen sich echt ;-). Gruß aus dem kommunikativen Outback.
Mittwoch, 23. Januar 2008
Alles neu macht der Mai.....
Außerdem gibt es an dieser Stelle einen Nachruf: Heath, warum nur? Wieso musstest du von dieser Erde scheiden bevor wir uns begegnen, heiraten und Kinder kriegen konnten? In diesem Sinne, eine von Trauer durchflutete Rebecca
Montag, 21. Januar 2008
Bleibt alles anders
Er fühlt sich in seinem Glasbottich wohl auch besser aufgehoben als in meinem Bett. Oscar ist ein recht unkomplizierter Zeitgenosse, friedlicher als sein Ruf als Japanischer Kampffisch. Blubbert halt so dahin. Habe eigentlich auch gar nicht so viel mit ihm zu tun, das Füttern und Mit-ihm-Reden liegt ganz in Kathys Hand. Recht so….Fische sind mir irgendwie unheimlich seit der Erfahrung in Stuttgart als ich während Pams Urlaub auf ihre Fische acht geben sollte und der eine nach kurzer Zeit aufgepumpt wie ein Luftballon durchs Aquarium geschwebt ist. Ist dann ja auch leider dahingegangen – gottseidank erst nach Pams Rückkehr….Egal, anderes Thema, hatte diesen „Unfall“ so gut verdrängt ;-). Arbeitsmäßig ändert sich derzeit so einiges. Im Cantina absolviere ich inzwischen auch Schichten unter der Woche, zudem gab es eine Gehalterhöhung, was die neuen Besitzer doch gleich sympathischer macht :-). Hier läuft es echt entspannt. Nach dem Wechsel der „Geschäftsleitung“ sind zwar einige Stammgäste ferngeblieben aber das macht die Sache nur einfacher. Vielleicht nicht ganz so gut fürs Geschäft, aber hey, ich kann mich nicht beklagen. Weniger Stress für mehr Geld. Kann es im Leben nicht immer so laufen? Ganz andere Situation im Fox: War am Donnerstag echt geschockt als die SMS von Danxia – eine meiner Lieblingskolleginnen – kam: Ernesto, unser Restaurant-Manager, wurde Mittwoch unter seltsamen Umständen und auf sehr freche Art und Weise fristlos gefeuert. Dies hatte eine Kettenreaktion zur Folge: Mit ihm gehen fünf weitere Mädels aus unserem Team – zum Teil aus Loyalität gegenüber unserem Italiener, der Auflösung des gesamten Dreamteams oder des neuen Management des Fox im Allgemeinen. Sehr seltsame Lage…ist echt schade, wie das alles läuft. Im Moment warte ich erstmal ab, wie es weitergeht, schließlich geht es bei diesem Job für mich nicht darum, das Böse in der Welt zu bekämpfen sondern allein um das Geld. Ja, der schnöde Mammon, da muss man einfach mal vernünftig bleiben, außerdem hat mir persönlich keiner was getan und die Arbeit macht weiterhin Spaß. Trotzdem fühle ich mich ein wenig schuldig in der Rolle des „Streikbrechers“, muss also doch noch weiter abhärten ;-). Das ist wahre Managementschule, nur so schaffe ich es irgendwann an die Spitze des Assessment-Centers, heieiei. Über mangelnde Beschäftigung kann ich jedenfalls nicht klagen, da das Fox derzeit ja irgendwie die Schichten der „ausgefallenen“ Leute abdecken muss. Die zusätzliche Kohle kommt mir ganz recht, hatte ja bereits Angst, dass nicht genug für mich zu tun bleibt. Denkste! Am Sonntag war es sogar so, dass ich allein im Restaurant war, was erstaunlich gut lief. Von wegen Schwimmen im kalten Wasser. Und außerdem gefällt es mir auch, wie ich gerade gepampert werde. Sonntag hat mir der neue General Manager sogar mein Mittag gezahlt ;-). Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, vielleicht sollte ich hier auch mal das Thema Gehaltserhöhung ansprechen….Naja, wie auch immer, diese Geschichte hat in jedem Fall einen Großteil meiner Woche ausgemacht….zumal die Campari-Gemeinschaft die Führungskrise auch genutzt hat, jeden Abend noch auszugehen und die Lösung im Alkohol zu finden. Apropos, meine RSA-Lizenzgeschichte habe ich heute auch ad acta gelegt, war am Vormittag in der Agentur und habe die letzten Kapitel dort beendet. Bin jetzt also offiziell berechtigt, in Queensland Spirituosen zu verkaufen. Das bringt mich zum nächsten Highlight der letzten Woche: die Brauerei-Tour am Mittwoch. War echt gut, interessant gemacht.
Alles in allem ein schöner Nachmittag. Mit am Start waren Kathy und zwei Arbeitskollegen von ihr, siehe Foto. Die Regel „Kein Bier vor vier“ wurde abermals am Donnerstag gebrochen: Nach dem Mittagessen beim Thai mit Kathy und Schwester Debbie sind wir noch auf ´nen Sprung im Deutschen Turnverein vorbei, der dort um die Ecke ist. Musste Kath schließlich mal richtiges Bier präsentieren. Njom….Jetzt habe ich mir erstmal selbst eine promillefreie Zeit verordnet, damit das nicht aus dem Ruder läuft. Werde sehen, was die neue Woche bringt. Mit Mathilde stehe ich inzwischen auch wieder im Kontakt, ich hoffe, ich finde diese Woche noch Zeit für ein Treffen neben der Arbeit. Habe zwar morgen noch frei, aber bin schon anderweitig verabredet: ein letztes Mal ausgehen mit Antje und Matthias, die am Freitag Brisbane verlassen. Hausputz muss morgen auch erledigt werden. Den nächsten Blogeintrag gibt es dann sicher erst nächste Woche. Hier ist am Samstag Australia Day, was einen Feiertag für Montag bedeutet. Nicht wie in Deutschland, wo sich jeder Arbeitgeber freut, wenn Feiertage aufs Wochenende fallen. Down Under gibt es immer einen Tag frei. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Public Holidays insgesamt weniger sind. Bin gespannt, was am Nationalfeiertag so passiert. Je nach Dienstplan gehe ich nächste Woche vielleicht auch in die Andy Warhol Ausstellung, die derzeit in Brisbane gastiert. Also auch weiterhin keine Chance für Langeweile, ich halte euch auf dem Laufenden.


