Durch diese Sperenzien bin ich Sonntag erst ne halbe Stunde später bei Christian zum Abendessen gewesen, mit Megakohldampf. Aber für das Essen hat sich das Warten gelohnt, hiermit gestehe ich Christian Bocuse drei Michelin-Sterne zu. War sehr lecker. Als der Alkohol alle war, bin ich nach Hause und habe mir zum Sonntag Abend noch ´nen Anschiss abgeholt. Habe gerade „nach Hause telefoniert“ als es klingelte (zwanzig vor eins in der Nacht wohlgemerkt). Uiuiuiui, dachte sich die kleine Rebecca. Allein in der Wohnung (Kathy war ja zur Hochzeit auf den Whitsundays, die Glückliche), diese Zeit…..das ignorierste mal schön. Beim zweiten Klingeln 10 Minuten später ging das auch noch….dann klopfte es. Heieiei…..Blick durch den Spion, der einen circa 1,90 m großen Mann als Besucher in Shorts offenbarte. Naja, Männer in Shorts sind ja verwundbar und haben mehr Angst vor anderen als die vor ihnen haben müssten…dachte ich mir und öffnete die Tür, immer noch das Telefon am Ohr. Hm, und dann wollte er mich nur fragen, ob ich wüsste, dass man mich bis in den sechsten Stock hört. Ui, das hatte ich gar nicht bedacht. Die Fenster alle auf und andere müssen ja Montag früh arbeiten. Habe mich dann erstmal in aller Form entschuldigt und er ist von dannen getrabt. Das Telefongespräch habe ich dann flüsternd auf dem Klo beendet, dem einzigen Raum ohne Fenster :-). Naja, Kathy hat nur gelacht als ich ihr eben davon erzählt habe ;-). Gestern wieder wetterbedingte Planänderung. Wollten eigentlich zum Oktoberfest in einem Park in West End, wo sie ein Zelt stehen haben, zum Open Air Kino… aber denkste: Regen, Blitz und Donner. Haben dann bei Matt und Antje gekocht (die beiden fliegen heute für eine Woche auf Fiji….alle Welt verreist! *neid*) und auf dem Balkon Blitze gekuckt. War auch lustig. Nunja, das dazu. Das war es jetzt aber wirklich….bin überrascht, wie viel Text es wird, wenn man eigentlich nicht wirklich was zu berichten hat ;-).
Dienstag, 9. Oktober 2007
Von Drachen, Hühnern und Blitzen
So, Dienstag: Nach einem Tag Pause zum Stress-Wochenende bin ich wieder fit und in the mood for blogging. Allerdings gibt es gar nicht viel zu berichten außer einigen spektakulären Details meines australischen Daseins, die aber vielleicht tiefgründiger sind als jeder Zoobesuch und jedes sonstiges „wirkliche“ Highlight. Denn gerade im Black Forest tun sich Abgründe der menschlichen Seele auf. Und wenn ich gedacht habe, mein erster Tag war eine Ausnahmeerscheinung, so weiß ich jetzt mit Sicherheit: Eva ist die perfekte Kombination aus hochgradiger Unfähigkeit und dem personifizierten Bösen. Wobei letzteres eher lachhaft ist unter Beachtung ihrer Nifferhaftigkeit. Einfach lächerlich und dabei glaubt sie tatsächlich, dass sie irgendjemand ernst nimmt. Am Samstag kamen sogar schon die Gäste zu mir, um sich über ihr Auftreten zu beschweren. Sehr geil. Naja, wenn man das Ganze von der lustigen Seite nimmt, kann man auch diese Abende überstehen. Aber ich hätte nix dagegen, ihr bei nächster Gelegenheit das Dirndl vor die Füße zu knallen. Vorher brauch ich allerdings ´nen anderen Job, da kommt das Ganze viel cooler. Heute Abend habe ich mal wieder ein Probebedienen, diesmal im Fox, das ist die Kneipe, wo ich damals mit Kathy war und die Fotos auf dem Dach entstanden sind (müsste ich im August oder Anfang September gepostet haben). Mal schauen, wäre echt genial, wenn ich noch was in der Woche hätte und da nicht immer Däumchen drehe. Wir werden sehen….Ansonsten hier noch eine neue Folge aus der Serie: Wissen, das die Welt nicht braucht aber bei jeder Party den Small Talk aufwertet. Der Ententanz heißt im Englischen nicht – wie anzunehmen bei korrekter Übersetzung –„Duck dance“ sondern „Chicken dance“ *aufgeregtesRaunenimPublikum*. Jaha, ist so. Und wenn ihr euch jetzt fragt, woher ich sowas weiß und ob man ihn dafür nicht im englischsprachigen Raum getanzt haben muss, kann ich euch nur laut entgegenrufen: „Und ob!“ Am Samstag war ich in der prekären Situation, zwischen zwei Möglichkeiten wählen zu müssen: Die erste hatte was mit Kehren des Lokals zu tun, so dass ich mich doch prompt dafür entschieden habe, mit einer circa 200 Jahre alten, stockbetrunkenen Australierin zu ebenbesagtem Titel das Tanzbein zu schwingen. So müssen sich Zivis fühlen. In der Zeit, wo ich die gute Dame stabilisiert habe, wurde ein anderer mit dem Besen ausgestattet (ich war schließlich gerade dabei, dem Black Forest eine Seele zu geben – und wenn dieses Etablissement etwas braucht dann das :-), somit war ich raus aus der Putz-Nummer). Das nenne ich mal Win-Win-Situation. Ich musste nicht saubermachen und sie hatte eine Geschichte, die sie den anderen im Heim erzählen kann :-) (ich weiß, ich bin gemein, aber hey, ihr kennt mich doch ;-)). Ansonsten gab es in den letzten Tagen nicht soooo viel. Das Wetter spielt hier grad verrückt. Tagsüber ist es seit geraumer Zeit echt drückend heiß, dass ich den eigentlichen Sommer gar nicht „abwarten“ kann, dafür gab es die letzten beiden Abende so derbe Gewitter, dass es kaum zu beschreiben ist. Und wenn ich etwas hasse, dann ist es die Situation, dass das Wetter mir meine Planung versaut.
Durch diese Sperenzien bin ich Sonntag erst ne halbe Stunde später bei Christian zum Abendessen gewesen, mit Megakohldampf. Aber für das Essen hat sich das Warten gelohnt, hiermit gestehe ich Christian Bocuse drei Michelin-Sterne zu. War sehr lecker. Als der Alkohol alle war, bin ich nach Hause und habe mir zum Sonntag Abend noch ´nen Anschiss abgeholt. Habe gerade „nach Hause telefoniert“ als es klingelte (zwanzig vor eins in der Nacht wohlgemerkt). Uiuiuiui, dachte sich die kleine Rebecca. Allein in der Wohnung (Kathy war ja zur Hochzeit auf den Whitsundays, die Glückliche), diese Zeit…..das ignorierste mal schön. Beim zweiten Klingeln 10 Minuten später ging das auch noch….dann klopfte es. Heieiei…..Blick durch den Spion, der einen circa 1,90 m großen Mann als Besucher in Shorts offenbarte. Naja, Männer in Shorts sind ja verwundbar und haben mehr Angst vor anderen als die vor ihnen haben müssten…dachte ich mir und öffnete die Tür, immer noch das Telefon am Ohr. Hm, und dann wollte er mich nur fragen, ob ich wüsste, dass man mich bis in den sechsten Stock hört. Ui, das hatte ich gar nicht bedacht. Die Fenster alle auf und andere müssen ja Montag früh arbeiten. Habe mich dann erstmal in aller Form entschuldigt und er ist von dannen getrabt. Das Telefongespräch habe ich dann flüsternd auf dem Klo beendet, dem einzigen Raum ohne Fenster :-). Naja, Kathy hat nur gelacht als ich ihr eben davon erzählt habe ;-). Gestern wieder wetterbedingte Planänderung. Wollten eigentlich zum Oktoberfest in einem Park in West End, wo sie ein Zelt stehen haben, zum Open Air Kino… aber denkste: Regen, Blitz und Donner. Haben dann bei Matt und Antje gekocht (die beiden fliegen heute für eine Woche auf Fiji….alle Welt verreist! *neid*) und auf dem Balkon Blitze gekuckt. War auch lustig. Nunja, das dazu. Das war es jetzt aber wirklich….bin überrascht, wie viel Text es wird, wenn man eigentlich nicht wirklich was zu berichten hat ;-).
Durch diese Sperenzien bin ich Sonntag erst ne halbe Stunde später bei Christian zum Abendessen gewesen, mit Megakohldampf. Aber für das Essen hat sich das Warten gelohnt, hiermit gestehe ich Christian Bocuse drei Michelin-Sterne zu. War sehr lecker. Als der Alkohol alle war, bin ich nach Hause und habe mir zum Sonntag Abend noch ´nen Anschiss abgeholt. Habe gerade „nach Hause telefoniert“ als es klingelte (zwanzig vor eins in der Nacht wohlgemerkt). Uiuiuiui, dachte sich die kleine Rebecca. Allein in der Wohnung (Kathy war ja zur Hochzeit auf den Whitsundays, die Glückliche), diese Zeit…..das ignorierste mal schön. Beim zweiten Klingeln 10 Minuten später ging das auch noch….dann klopfte es. Heieiei…..Blick durch den Spion, der einen circa 1,90 m großen Mann als Besucher in Shorts offenbarte. Naja, Männer in Shorts sind ja verwundbar und haben mehr Angst vor anderen als die vor ihnen haben müssten…dachte ich mir und öffnete die Tür, immer noch das Telefon am Ohr. Hm, und dann wollte er mich nur fragen, ob ich wüsste, dass man mich bis in den sechsten Stock hört. Ui, das hatte ich gar nicht bedacht. Die Fenster alle auf und andere müssen ja Montag früh arbeiten. Habe mich dann erstmal in aller Form entschuldigt und er ist von dannen getrabt. Das Telefongespräch habe ich dann flüsternd auf dem Klo beendet, dem einzigen Raum ohne Fenster :-). Naja, Kathy hat nur gelacht als ich ihr eben davon erzählt habe ;-). Gestern wieder wetterbedingte Planänderung. Wollten eigentlich zum Oktoberfest in einem Park in West End, wo sie ein Zelt stehen haben, zum Open Air Kino… aber denkste: Regen, Blitz und Donner. Haben dann bei Matt und Antje gekocht (die beiden fliegen heute für eine Woche auf Fiji….alle Welt verreist! *neid*) und auf dem Balkon Blitze gekuckt. War auch lustig. Nunja, das dazu. Das war es jetzt aber wirklich….bin überrascht, wie viel Text es wird, wenn man eigentlich nicht wirklich was zu berichten hat ;-).
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1 Kommentar:
Sowas Rücksichtsloses, bis in den 6. Stock zu 'schreien' :)
Und nein, nicht alle Zivi's müssen mit 200 Jahre alten Australierinnen tanzen, ok manche wischen ner 100 Jahre jüngeren evtl. den P* ab, aber zumeist machen die eher weniger als mehr (ok, viell. schliess ich da zu sehr auf Andere *g*)
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