Arrrghhh, konnte grade noch mal abwenden, dass ich nächsten Montag arbeiten muss. Das wäre dann der letzte freie Tag gewesen. Aber gottseidank habe ich jemanden zum Tauschen gefunden. Ansonsten wär’s echt eng geworden. Nicht allein, dass ich zumindest gerne einen Tag die Woche hätte, an dem ich nicht arbeiten muss, nein, ich habe ja auch schon das Abendessen geplant und die Leute eingeladen. Das wäre echt dumm geworden, jetzt wieder alle auszuladen. Aber so, wie es sich andeutet, kann ich mich den restlichen Monat November nicht über zu wenig Beschäftigung beschweren: Das Fox scheint mich voll und ganz auszulasten, so dass ich meine Tripps ins Umland wohl erstmal vertagen muss. Ich glaube nicht, dass ich in den nächsten Wochen zwei Tage am Stück frei habe. Muss mich jetzt auch mal kümmern, dass ich das mit meinen Steuern geregelt bekomme. Hier ist es so, dass man einen Job ohne Abgaben (abgesehen von den Rentensachen, die man hier immer zahlt) machen kann, alles darüber hinaus wird versteuert mit rund 30 Prozent. Derzeit liegt die Sache so, dass ich den Job im Cantina als steuerfrei gemeldet habe, weil ich ja nicht wusste, wie sich das andere so entwickelt. Da komme ich aber maximal auf 12 Stunden, während ich im Fox um die 20 (jetzt sicher noch mehr) Stunden acker, auf die ich Steuern bezahle. Dumm für mich natürlich. Muss mich die nächsten Tage mal darum kümmern, dass ich das tauschen kann. Ein Aufwand, aber was tut man nicht alles für ein paar Öcken mehr zum Ausgeben. Meine freien Tage sind ja jetzt auch schon wieder rum, das Spektakulärste war das Angeln gestern Abend. Christian, Tobi und Jen haben mich abgeholt und was soll ich sagen: Beim Fischen gibt es eine hauchdünne Grenze zwischen Entspannung und Langeweile, die ich wohl überschritten habe. Bin halt kein Angler. Aber es war dennoch schön, mal rauszukommen. Nächste Woche habe ich ja nur einen Tag frei, der auch schon voll verplant ist. Auf der Gästeliste fürs Abendessen stehen Christian und Mitbewohnerin Tanya, Tobi und Sonja und Jen (aus Rotterdam) und die Speisekarte sieht Lachs-Spinat-Auflauf, Fettuccini und Gorgonzolasauce vor. Tiramisu oder Obstsalat als Nachspeise, ist noch nicht ganz sicher. Bin mal gespannt. Habe gestern im Supermarkt schon gecheckt, ob alle Zutaten vorrätig sind. Wird dann Montag alles frisch gekauft und zubereitet. Und dann wieder arbeiten, geht los am Dienstag mit dem Melbourne-Cup. Verrückt! Das ist einer der wichtigsten Tage in Australien, dabei gibt es nur ein ödes Pferderennen. Tsis *kopfschüttel*….Da bin ich jedenfalls den ganzen Tag eingeplant, rechne mit einer Arbeitszeit von Mittag 12 Uhr bis abends 23 Uhr. Rest der Woche wie gewohnt. Mal schauen, wann der Schichtplan für die Woche darauf feststeht. Ich hoffe, ich kann dann irgendwann auch mal wieder ein wirkliches Highlight bieten. Zumindest zwei sollten schon noch drin sein, bevor es nach Sydney geht. Bis dahin bleibt mir nur das Internet mit den Bildern der Spots, wo ich gern hin will. Als Beispiel mal die Tauschbasis auf Stradbroke Island. Schaut euch die Galerie an…Hammer!
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Montag, 29. Oktober 2007
Ein Stück Heimat
Also ab nach Auchenflower zu Christians Bude, wo er auch gleich mit Kochen angefangen hat. Der Gute hatte nach dem Fußball eine deutsche Bäckerei ausfindig gemacht in der es unter anderem auch Sauerkraut von „Spreewald“ gab, original in Deutschland abgefüllt. Also haben wir (inklusive Mitbewohnerin Tanya) uns den Bauch mit einem Stück Heimat (Kartoffeln, Sauerkraut und Bratwurst) vollgehauen. Njom. Hier schon der dezente Hinweis: Auch wenn ich mir bisher nicht wirklich viel aus Bratwurst gemacht habe und ein ordentliches Rostbrätl immer vorgezogen habe, erwarte ich nach meiner Rückkehr einen mit anständiger Rostbratwurst bestückten Thüros-Grill. Die Vorstellung davon hält mich jetzt schon wach ;-). Huihuihui….Im Moment überlege ich grade, was ich heute noch so anstellen kann. Werde wohl mal Ordnung in meine Reiseunterlagen für Dezember bringen und meine Tauchkenntnisse wieder ein wenig auffrischen, damit ich vorbereitet bin, wenn es wirklich soweit ist. Außerdem muss ich noch nach einem Rezept Ausschau halten, da ich nächsten Montag mal wieder zur Köchin und Gastgeberin mutiere. Christian und Tanya sind schon eingeladen und außerdem werde ich noch Sonja und Tobi dazubitten, bei denen ich dieses Versprechen auch endlich einlösen muss. Das stellt meine Hausfrauen-Fähigkeiten echt auf die Probe, da Tobi Vegetarier ist und Tanya eine Milch-Allergie hat. Muss mal schauen, was ich da zusammenbrauen kann, um allen gerecht zu werden. Dachte an Fisch. Hoffentlich wird das kein Desaster. Mal sehen, was das Internet so an Rezepten bereithält. Melde mich dann vielleicht später noch mal.
Sonntag, 28. Oktober 2007
500!!!
Mittwoch, 24. Oktober 2007
I’ll be back…
…tatatata, mein Rückflug ist seit heute definitiv. Nachdem die mich letzte Woche bei Emirates fast genötigt haben, so bald wie möglich zu buchen, da mein Tarif – nicht zuletzt aufgrund des Weltjugendtages in Sydney Mitte Juli (immer diese Katholiken!) – recht bald weg sein könnte, habe ich heute meinen Tag des Abschiedes gefixt (schließlich beschleicht mich nicht die geringste Lust, noch draufzuzahlen). Und, bitte Trommelwirbel: Am 11. Juli trete ich die Heimreise an und werde planmäßig am 12. Juli, 13:15 Uhr Ortszeit Frankfurt, meine Füße wieder auf deutschen Boden setzen. Dies ist ein Samstag: Einer möglichen Überraschungs-„Welcome back“-Party *zwinkerzwinker* am Abend steht also nix im Wege und jeder kann am nächsten Tag ausschlafen, was insbesondere meine Wenigkeit einschließt ;-). Zudem ergibt sich so auch die Möglichkeit, dass die Family mich persönlich am Flughafen abholt (wobei ich natürlich auch kein Problem damit hätte, den letzten Part der Reise mit der Deutschen Bahn – so sie denn bis dahin ausgestreikt haben ;-) – anzutreten. Mein Rail and Fly gilt ja immer noch. Und wehe, an diesem Tag scheint keine Sonne! Ich will schließlich noch ein wenig was vom deutschen Sommer haben. Bis Mitte Juli nächsten Jahres heißt es also für mich, soviel wie möglich davon mitzunehmen, was der australische Kontinent zu bieten hat. Und, es sei euch versichert, das werde ich tun!
Dienstag, 23. Oktober 2007
Crikey!!!
Prost *hick* und Hera!
Die Highlights vom Australia Zoo gibt’s hier.
Montag, 22. Oktober 2007
11 Uhr ist Croc O'Clock
Dienstag, 16. Oktober 2007
Flexibilität ist mein zweiter Vorname
Habe dann heute auch meine neue Arbeitskleidung bekommen (also das Hemd, eigentlich gehört da noch ´ne weiße Krawatte zu aber die haben sie im Moment nicht da) und – damit ihr auch einen Eindruck bekommt – eben schon mal wild rumgepost. Außerdem hat Ernesto, mein neuer Chef und exzentrischer Italiener, mich im System angemeldet, wilde Sache, die Zeiterfassung läuft über Pin plus Fingerabdruck – ganz großes Kino! Ich hoffe, das funktioniert. Meine „Kündigung“ ist seit Mittag auch erledigt, Eva hat darauf reagiert als hätte ich ihr den Wetterbericht erzählt. Nur: „Ok, ok.“ Das war’s. Bin dann auch noch mal zu Richard und der wollte Gründe wissen, die ich ihm gerne genannt habe. Lief alles sehr entspannt ab und da ist jetzt ein Schlussstrich (geniales Wort, 3 mal s) drunter. Da schon kein Zoo, musste ich also was anderes finden, um mich ein wenig zu belohnen: Shopping! War auch recht erfolgreich und letztendlich habe ich mehr ausgegeben als geplant, aber immer noch weniger als der Zoo gekostet hätte :-). Außerdem hat mir ein Erlebnis in der Stadt mal wieder klar gemacht, dass ich echt hinter dem Mond lebe. Als ich gerade ins Citybeach – dem Szene-Surf- und -Sportladen von Brisbane – wollte, wuselte sich mir schon eine fast 500 Meter lange Schlange entgegen, die ich mal locker hinter mir ließ und ohne Anstehen rein bin, an einem Poster vorbei, auf dem Bam angekündigt wurde. Habe dann erstmal eine der Verkäuferinnen gefragt, was das ganze Chaos bedeutet und wer „Bam“ überhaupt sein soll. Jetzt weiß ich, dass Bam der eine von Jackass ist und ich habe ihn gesehen, ohne Warterei ;-). Total unspektakulär. Da haben mich meine neuen Shirts mehr fasziniert :-). Nunja, muss los, Mathilde wartet sonst.
Dank Vitamin E und dem Black Forest am Herzinfarkt vorbei
Aber selbst da bin ich ja gerüstet, da ich mich ja gleich zu Beginn meines Australienaufenthaltes vom Pillenwahn hier habe anstecken lassen und inzwischen jeden Tag eine Kapsel Vitamin E aus dem Familienpack zu mir nehme: Für ein gesundes Herz und intaktes Immunsystem. Naja, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Situation ist ja grundsätzlich auch eher gering. Aber zumindest bin ich geläutert und versichere allen daheim, die sich Gedanken um die Becci machen, dass ich vorsichtig sein werde bei der Auswahl der Tauchplätze, -anbieter und -partner (die müssen ja nur größer sein und ein lohnenderes Ziel ;-)). Also: No Panic! Lasse mich nicht anknabbern und bleibe auch sonst fit dank Vitamin E! Mache mich jetzt gleich auf ins Black Forest, wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir da die Begegnung mit dem Hai nicht vielleicht lieber gewesen wäre.
Montag, 15. Oktober 2007
Deutsches Liedgut in der Ferne
300 – Ganz groß!!!
Japp, es ist vollbracht. Bin gespannt, wie sich das noch entwickelt. Im Moment mache ich mir allerdings mehr Gedanken darüber, welche Gefahr Windows-Kartenspiele wirklich darstellen. Musste ja erkennen, dass Familie Hasert mit dieser Sucht nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Ist ganz und gar die komplette Menschheit bedroht? Sobald ich heimkomme, werde ich eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen! Versprochen, es muss ja was getan werden! Das Problem muss öffentlich gemacht werden. Alle Opfer, bekennt euch! Auch euch kann geholfen werden. :-)
Freitag, 12. Oktober 2007
Der Wahnsinn liegt in den Genen
wie ich einst auch, aber inzwischen muss ich mich an die eigene Nase fassen. Habe diese Woche beschlossen, der Million den Kampf anzusagen und bin schon bei Spiel 71! Ich weiß noch nicht ganz genau, worauf diese momentane Bewusstseinsstörung zurückzuführen ist, aber ich glaube, es ist die Kombination aus dem schlechten Wetter (seit 3 Tagen regnet es), der daraus resultierenden Langeweile, den unerschwinglichen Kosten bei Dauerbetrieb des Internets (Flatrate, ich vermisse dich, komm zurück!!!!) und dem Versuch, das Rauchen aufzugeben (kann ja schließlich nicht den ganzen Tag essen, wobei ich das trotzdem tue ;-)). Naja, ich hoffe, es wird besser, wenn ich nächste Woche im Fox anfange und auch an Werktagen ein wenig Beschäftigung habe. Aus meinem Zoobesuch ist leider nix geworden, verflixtes Wetter! Dafür gab’s als Indoor-Variante das Naturkundemuseum von Brisbane, was auch schön und billiger (nämlich gratis) war.
Spar ich halt das Geld für meinen Tauchtripp. Habe mich da auch gleich inspirieren lassen (Omas, jetzt bitte wegschauen: Ich würde natürlich nieeeeeeeee auf die Idee kommen, mit Haien zu tauchen). Tatsächlich bin ich recht scharf darauf, so bald wie möglich nach Byron zu kommen, da es dort nämlich um diese Zeit noch Grey Nurse Sharks gibt, die bisher alle Taucher überlebt haben :-). Das kribbelt dann schon ein wenig. Zweiter Spot zum Tauchen, den ich ab November anvisiere, ist direkt vor den Toren Brisbanes auf Stradbroke Island, ab dann geht die Mantarochenzeit los. Ja, ich habe ein Idol, Steheve Irwing….Gassenhauer! Ich glaube ja inzwischen wirklich, Mittwoch, 10. Oktober 2007
Hommage an das Erwachsenwerden
Ich finde, ein solcher Anlass hat es verdient, in meinem Blog berücksichtigt zu werden, auch wenn dieser Eintrag ein wenig aus der Reihe tanzt. Schließlich ist sie das erste Küken aus meinem Cousin- und Cousinenkreis, das flügge wird, was nix anderes heißt als: ICH BIN ALT! Aber das tut hier ja nix zu Sache, dieser Eintrag gehört ganz allein Alicia. Tja, so sah das „Kind“
(Sorry Alicia, hatte leider kein anderes Foto parat und auch wenn du mich dafür jetzt vielleicht hasst, muss ich der Welt doch zeigen, um wen es hier geht. Zumal ich das Foto gar nicht schlecht finde aber manchmal weicht die Fremdsicht doch von der Selbstsicht ab, gerade in dem Alter ;-). Kannst mir per Mail ja noch ein aktuelles zukommen lassen und ich stelle es zur besseren Dokumentation dazu :-)...Update: Das ist inzwischen geschehen und ich lasse mich ja nicht lumpen und halte Versprechen, also: 2. Bild
) noch vor einigen Jahren aus, inzwischen ist aus ihr ´ne chice ausgewachsene Echthaar!-Blondine mit allem drum und dran (wobei ich das nicht an irgendwelche Klischees anlehne!) geworden. Und, vielleicht hast du es ja schon mal gehört aber lass dir das auch von mir gesagt sein (sozusagen aus erster Hand, naja eher: mit der ungetrübtesten Erinnerung *snief*): Vor dir liegen die besten Jahre deines Lebens!!! Um nur einige Vorteile zu nennen: Du kannst Auto fahren (was nicht zwangsläufig das Seitwärts-Einparken mit einschließt), dich (vom Kater danach mal abgesehen) auf Familienfesten ungestraft betrinken (aber das über wir ja schon geraume Zeit ;-)), lange wegbleiben, daheim ausziehen und wiederkommen, einfach so mal beschließen, nach Australien zu gehen und es dann auch machen, Kinderspiele endlich richtig nutzen (also, wenn du Looping Louie brauchst, ist bei mir im Zimmer in der Schublade unterm Bett gelagert :-)) undundund….Was ich eigentlich sagen will: Wenn du es entsprechend angehst, kannst du jede Menge Spaß haben! Ich bin in jedem Fall begeistert, wie du dich in den letzten Jahren zur coolen, partytauglichen aber auch vernünftigen und selbständigen Cousine gemausert hast: Weiter so! Würde mich freuen, wenn du deine modrige Verwandte Rebecca dann immer mal wieder mitnimmst, wenn die Jugend auf den Putz haut. In diesem Sinne:
Ich muss ja wohl nicht betonen, dass du jetzt berühmt bist, naja, zumindest berühmt wirst, wenn dieses Blog erstmal den „Spiegel“ und die „FAZ“ als deutsche Leitmedien abgelöst hat :-).
Neun Wochen bis zum Großereignis
Ja, die Zeit geht dahin und bald ist es soweit. Ich will an dieser Stelle nicht versäumen, euch vom nächsten, richtig großen Coup meiner Australienzeit zu berichten. Freue mich schon wie Bolle auf das Wiedersehen mit Mama und Papa, zumal es mit großartigen Erlebnissen einhergeht. Hier also der Abriss der geplanten Reise. Am Sonntag, den 16. Dezember, geht die Sause für mich los, der Flug nach Sydney steht seit geraumer Zeit. Werde dann also schon mal auf Tuchfühlung mit der Metropole gehen. Übernachtung im YHA Hostel mitten im Herzen Sydneys, wobei die Nacht nicht soooo lang sein wird, da ich ja am nächsten Tag um kurz vor acht schon am Flughafen sein will zum Hallo sagen. Das wird ein Fest….und wie ich es genießen werde, endlich mal mehr Farbe zu haben als meine werten Erzeuger, die schließlich aus dem deutschen Winter kommen :-). Werde darauf bestehen, möglichst viele Bilder am Anfang zu schießen, wo der Kontrast noch am deutlichsten ist, hihi! Dann ein wenig akklimatisieren für die beiden und am nächsten Tag geht es schon ab in die Blue Mountains, wo die zwei wohl ihre erste Begegnung mit der hüpfenden einheimischen Tierwelt haben. Am nächsten Tag steht der erste Teil der Rundreise an, es geht in drei Tagen von Sydney nach Melbourne, inklusive Canberra, den Snowy Mountains mit Mt. Kosciouszko, dem 90 Miles Beach und Wilsons Promontory National Park. Auch in Melbourne bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen, von hier aus ist die Great Ocean Tour geplant und der Tag darauf ist ganz Phillips Island und den Mini-Pinguinen gewidmet. Diese eh schon kleinen Wichte haben zu der Zeit grad ihre Jungen mit am Start. Bin schon sehr gespannt, die Zwerge zu sehen. Heiligabend gehen wir es wohl ein wenig ruhiger an, da ist erst mal nur grob ne Stadtbesichtigung geplant aber noch nix Konkretes festgelegt, schließlich haben wir Weihnachten, hohoho. Dann tingeln wir auch schon weiter nach Cairns, wo der Mietwagen auf uns wartet. Habe eine Unterkunft direkt im Regenwald besorgt, die hoffentlich gefällt. Hier sind wir in der Planung auch noch offen, wobei die Eckpunkte natürlich stehen, sind ja gut organisiert ;-): Cairns, Atherton Tablelands, Kuranda mit Skyrail-Seilbahn und Eisenbahn, Port Douglas und last but not least Schnorchel-Tour am Great Barrier Riff. Dann erstmal raus aus der ganz großen Hitze und mit Heimvorteil nach Brisbane, wo wir auch Silvester verbringen. Das Programm dazu ist noch in Planung, bin ja grad noch dabei, die Hotspots der Umgebung zu identifizieren. Aber Fraser Island ist in jedem Fall dabei, wenn es auch etwas schwierig war, über Neujahr was zu ergattern. Aber immerhin konnte ich noch zwei Tage festlegen, die in unseren Zeitrahmen passen. Wer rastet rostet und getreu diesem Motto düsen wir dann nach Hamilton Island, um uns die vielgerühmten Whitsundays anzuschauen. Ich hoffe ja, der Sand ist wirklich so weiß…dann ist es ja fast wie Schnee und zu Hause ;-). Von Hamilton bringt uns die letzte Etappe wieder nach Sydney, wo wir noch drei Tage zum Abschied nehmen haben. Alles in allem macht das 9.200 Kilometer! (habe grad nachgerechnet und war selbst erschrocken) in vier Wochen. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass das ein spektakulärer Monat wird. Am 11. Januar geht es dann wieder nach Hause, für Haserts senior heißt das Deutschland, für mich Brisbane. Was natürlich sehr cool ist und mich ein wenig neidisch macht, ist die Tatsache, dass Mutter und Vater noch einen Zwischenstopp mit Übernachtung in Tokio haben, sozusagen „Big in Japan“ im „Tokio Hotel“. Aber hey, vielleicht beneiden sie mich dann ebenso, dass ich noch ein wenig hier bleiben kann….so gleicht sich alles wieder aus :-). In jedem Fall gibt es dann massig Fotos und ich werde mit posten nicht hinterherkommen. Aber: Irgendwas ist ja immer und da muss man halt Prioritäten setzen!
Dienstag, 9. Oktober 2007
Wenn einem so viel Gutes wiederfährt…
…das ist schon mal ein (zweites) Bierchen wert! War heute im Fox und was soll ich sagen: ich habe gerockt! No more fucking Black Forest. Ich muss morgen erst noch abklären, dass ich mindestens 20 Stunden die Woche arbeiten kann (sie brauchen mich auch am Wochenende) und dann adieu Black Forest. Freu mich schon auf das Gesicht von Eva, wenn ich ihr sage, dass sie mich mal an meinem deutschen Popo küssen darf (naja, wahrscheinlich trau ich mich das nicht, aber die Gewissheit, dass ich da nix mehr zu verlieren habe, ist genial). Zumindest werde ich mit meiner Meinung über die Atmosphäre nicht hinter dem Berg halten, wenn auch mit gemäßigten Ausdrücken. Hach ich kann’s kaum erwarten…..ich hoffe, meine Euphorie ist nicht umsonst und ich kann das morgen mit der Agentur (die Arbeit läuft über eine Agentur, die exklusiv für das Fox vermittelt, also mein eigentlicher Arbeitgeber ist Blue Recruit und da hatte ich angegeben, dass ich 15-20 Stunden an Werktagen verfügbar bin) klären. Aber heute lief echt gut. Die Leute sind supernett und Stundenlohn + Trinkgeld sind in jedem Fall besser als im Schwarzwald. Dann gibt es echt keinen Grund mehr zur Klage, habe zwei coole Jobs in Trend-Kneipen, wenn auch nicht direkt vergleichbar (Cantina eher alternativ, Fox mehr uptodate). Huiuiuiuiui, bin echt auf Endorphinen. Nächsten Montag starte ich wohl meine offizielle Karriere im Fox. Aus meinem Zwei-Stunden-Trial heute wurden 4,5, aber das war die Sache wert. Tolltolltoll. Hach, dieses Erfolgserlebnis wollte ich fix noch mit euch teilen, kann grad eh nicht schlafen. Aber ich bin derzeit echt in Schreiberlaune und habe noch zwei andere Beiträge in der Pipeline. Also die nächsten Tage immer mal wieder reinschauen, die 300er Marke steht noch ;-). Habe dann heute auch beschlossen, mich mit einem Tripp zu belohnen: Donnerstag geht es in den Australia Zoo…ja ich habe ein Idol…..Steheve Irving *sing* (ihr wisst schon, welche Melodie ich meine!). Ich finde, man muss sich in solchen Momenten auch mal was gönnen. Halte euch auf dem Laufenden, was mit dem Fox wird und natürlich berichte ich von meinem glorreichen Ausstand im Black Forrest ;-). Aber vorher gibt es noch mindestens zwei andere Beiträge! Also, dranbleiben.
Von Drachen, Hühnern und Blitzen
Durch diese Sperenzien bin ich Sonntag erst ne halbe Stunde später bei Christian zum Abendessen gewesen, mit Megakohldampf. Aber für das Essen hat sich das Warten gelohnt, hiermit gestehe ich Christian Bocuse drei Michelin-Sterne zu. War sehr lecker. Als der Alkohol alle war, bin ich nach Hause und habe mir zum Sonntag Abend noch ´nen Anschiss abgeholt. Habe gerade „nach Hause telefoniert“ als es klingelte (zwanzig vor eins in der Nacht wohlgemerkt). Uiuiuiui, dachte sich die kleine Rebecca. Allein in der Wohnung (Kathy war ja zur Hochzeit auf den Whitsundays, die Glückliche), diese Zeit…..das ignorierste mal schön. Beim zweiten Klingeln 10 Minuten später ging das auch noch….dann klopfte es. Heieiei…..Blick durch den Spion, der einen circa 1,90 m großen Mann als Besucher in Shorts offenbarte. Naja, Männer in Shorts sind ja verwundbar und haben mehr Angst vor anderen als die vor ihnen haben müssten…dachte ich mir und öffnete die Tür, immer noch das Telefon am Ohr. Hm, und dann wollte er mich nur fragen, ob ich wüsste, dass man mich bis in den sechsten Stock hört. Ui, das hatte ich gar nicht bedacht. Die Fenster alle auf und andere müssen ja Montag früh arbeiten. Habe mich dann erstmal in aller Form entschuldigt und er ist von dannen getrabt. Das Telefongespräch habe ich dann flüsternd auf dem Klo beendet, dem einzigen Raum ohne Fenster :-). Naja, Kathy hat nur gelacht als ich ihr eben davon erzählt habe ;-). Gestern wieder wetterbedingte Planänderung. Wollten eigentlich zum Oktoberfest in einem Park in West End, wo sie ein Zelt stehen haben, zum Open Air Kino… aber denkste: Regen, Blitz und Donner. Haben dann bei Matt und Antje gekocht (die beiden fliegen heute für eine Woche auf Fiji….alle Welt verreist! *neid*) und auf dem Balkon Blitze gekuckt. War auch lustig. Nunja, das dazu. Das war es jetzt aber wirklich….bin überrascht, wie viel Text es wird, wenn man eigentlich nicht wirklich was zu berichten hat ;-).
Des Rätsels Lösung: Die geänderte Planung
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Dienstag, 2. Oktober 2007
Gold Coast…Strände wohin man sieht, einer schöner als der andere
Erstes Highlight: Ein Abstecher nach Surfers Paradise. Dieser Strand hat mich ja bereits begeistert, dabei war das nur der Anfang….ist schon ein seltsames Bild mit den ganzen Wolkenkratzern. Das sind in den meisten Fällen Hotels, sehr touristisch das Alles. Wir sind zudem mitten in die Vorbereitung des IndyCar-Rennens geplatzt, also der inner-australischen Formel Eins. Überall Bauarbeiten zum Aufstellen der Tribünen und zum Absichern der Rennstrecke, die quer durch die Stadt führt. Haben uns daher auch gar nicht länger aufgehalten und den wilden Ritt Richtung Nobby Beach fortgesetzt, wo wir mit Kathys Arbeitskollegen Peter (lustige Type, standard-schwul) verabredet waren. Der hat genauso wie Kathy ein paar Tage frei und verbringt diese im Zweithaus seiner Eltern direkt am Strand. Gigantisch, man kommt da zur Tür rein und sieht durch die Panoramascheiben prompt das Meer. Hier hatte ich dann um neun Uhr sechsundfünfzig Ortszeit meine allererste aktive Begegnung mit dem Pazifik, wobei die Begrüßung eher – sagen wir mal – kühl war ;-). Also ein wenig in den Wellen rumgehopst, in der Sonne im feinen, weißen Sand rumgeasselt und nach circa 90 Minuten weiter nach Byron Bay, das mir gleich viel besser gefallen hat.
Kein einziges Hochhaus sondern ein richtig idyllisches Stranddorf, zwar auch viele Touristen aber niedlich. War recht voll, da sich gestern aufgrund des Labour Days in New South Wales sicher alles auf den Beinen befand. Im Hostel hatten wir trotzdem Glück und bezogen allein im Fünf-Bett-Zimmer, was auch bis heute morgen zum Check-out so blieb. Nach kurzer Ortsbegehung, Mittagessen, Dusche und Umziehen haben wir Debbie (Kaths Schwester) und ihren Mann Paul getroffen und uns zum Rundweg am Leuchtturm von Cape hochgekämpft. Dies ist der östlichste Punkt des australischen Festlandes und liegt direkt an der Strecke der Buckelwale, die um diese Zeit (nach Geburt der Jungen) zurück in die Antarktis ziehen. Einfach toll, haben einige beobachten können. Und die Küste ist einfach supergenial. Am Strand zurück und dann gleich in die Kneipe, Kräfte tanken. Das Bierchen hatten wir uns echt verdient und konnten in der Dämmerung richtig schön genießen.
Den Abend haben wir dann mit lecker Essen und einem weiteren Einkehrschwung ins Pub mit Live-Musik ausklingen lassen und lagen halb zwölf todmüde in unseren Doppelstockbetten. Die ganzen deutschen Backpacker, die Krach gemacht haben, konnten wir mit Oropax auf lautlos stellen und so sind wir friedlich dahingeschlummert. Nach exzellentem Schlaf bin ich heute um acht erholt in den neuen Tag gestartet. Kaffee und Croissant am Strand, noch ein wenig Shopping und raus aus Byron Bay *snief* nach Broken Head, dem Strand, wo Debbie und Family gerade campen. Da wurde ich erstmal in die Kunst des Bodyboardens eingewiesen, ein saumäßiger Spaß! Leider waren die Wellen heute ein wenig flach…..aber es kommen ja neue Strandtage :-). Nach dem Mittagsstopp in Bangalow, einem entzückenden Örtchen im Hinterland ging’s dann leider schon zurück nach Brisbane. Aber in Byron Bay bin ich bestimmt bald wieder, da ich mir vor Ort eine schnuckelige Tauchbasis ausgesucht habe. Seit gestern trage ich mich auch mit der Idee, meine Pläne hier generell umzuwerfen. Muss da noch mal ein paar Nächte drüber schlafen….dann erzähl ich euch davon ;-). Hier erstmal meine Lieblingsbilder der letzten zwei Tage.


