Mittwoch, 22. August 2007

First steps into a whole new world…

Tag zwei, Brisbane, Sternenzeit: 1021, es regnet mal nicht ;-). Wo fange ich jetzt am besten an? Eigentlich wollte ich zunächst vom Flug berichten, aber das erscheint mir weniger spektakulär. Der Vollständigkeit halber allerdings ein kurzer Abriss. Los ging das Ganze ja bereits mit der Verabschiedung meiner Eltern in Eisenach am Bahnhof. Als Special Guests durfte ich noch Sandra (ja, die mit der Weihnachtsmannmütze, siehe Eintrag und Foto vom 12.08.) und Kleincousin Marcus feat. Freundin Esther begrüßen. Also umarmen, aufmunternde Worte flüstern, einsteigen und ab geht die Reise. Im Zug hatte ich sofort sehr nette Gesellschaft, so dass ich leider nicht mehr dazu gekommen bin, die am Sonntag noch eingetroffenen SMS zu beantworten – wie es der Plan eigentlich vorgesehen hatte. Daher an dieser Stelle vielen Dank für die guten Wüsche. Fast pünktlich um kurz nach fünf war ich in Frankfurt am Flughafen und bin nach der Busfahrt zum Terminal 2 auch schon direkt auf Kollege Sperl getroffen. Ich hoffe, ich muss nicht immer um die halbe Welt fliegen, um mal wieder Anlass für ein Treffen mit den üblichen Verdächtigen vergangener Zeiten zu haben - war sehr erheiternd und man sollte dies viel öfter machen. Zum Ablenkungsprogramm am Flughafen gehörte ein fließender Übergang von Stephan zu Anne, die mich mental unterstützt hat, bis alles zu spät war und ich schon im Abflugbereich stand. Ich kam also gar nicht erst in die Versuchung, mein Vorhaben in Frage zu stellen, falls ich das vorgehabt hätte ;-). Zum Fliegen an sich ist nicht viel zu sagen, außer, JA, es ist anstrengend, allerdings gar nicht so sehr wie erwartet. Nachdem der Stress am Check-In überstanden war (zur Info: Emirates zeigt Kulanz bis 28 Kilo, beim nächsten Mal bin ich also schlauer und mache im Vorfeld nicht soviel Panik J), konnte mich eh’ nicht mehr viel schocken. Die gesamte Reise hat sich auf drei, ca. gleichlange, Etappen verteilt (Frankfurt-Dubai-Singapur-Brisbane), die ich mit Schlafen, Essen, Videogames und Filmen ganz gut bewältigt habe.Vom Flug gäbe es noch einige – mehr oder weniger – witzige Details zu berichten, aber in Ermangelung der Zeit und in Anbetracht der Kosten des Internetcafes, verzichte auf ausführlichere Berichterstattung. Schließlich war es soweit: Landung in Brisbane bei zunächst herrlichem Wetter. Ging dann alles ganz flott und ich stand mit Sack und Pack und vor allem Hut! in der Ankunftshalle.

Nachdem Matthias (Kollege von Christian) an diesem Tag leider nicht in meiner Nähe zu tun hatte, machte ich mich via Airtrain auf ins Büro von Qasco Survey, wo der Schlüssel zu Christians Wohnung hinterlegt war. Bei der Abholung kam dann auch promt der Chef vorbei, der nach kurzem Smalltalk gleich meine Sachen packte, um mich persönlich zu Christians Apartment zu fahren. Großartig diese Australier! Er hat mir dann auch gleich seine Handynummer gegeben und ich soll mich melden, wenn es nur irgendein Problem gibt, egal welche Uhrzeit! Ich kann also nur bestätigen, dass die Einheimischen eine sehr hilfsbereite, offene und angenehme Art haben. Ich hoffe, es bleibt bei diesem Eindruck. Die Adresse von Christian mussten wir allerdings erst suchen, da mir der Herr Riesner statt „Lang Parade“ „Land Parade“ angegeben hatte: Netter Versuch Christian, aber ich hab’s trotzdem gefunden! ;-) Dort dann kurz unter die Dusche gehüpft und Zähne geputzt (um nicht gleich die Freundschaft mit den netten Australiern auf die Probe zu stellen), der arbeitenden Mitbewohnerin Tanya eine kurze Nachricht zu meiner Ankunft geschrieben und auf ging’s in die Stadt, mit einem Plan und meiner Todo-Liste für den ersten Tag bewaffnet. Auf dem Weg habe ich Claire getroffen, Backpackerin aus England, die auch gerade – nach einem mehrwöchigen Trip durch Asien – angekommen war.

So konnten wir uns gemeinsam orientieren. Nach dem gemeinsamen Lunch trennten sich unsere Wege zunächst, da ich ja einiges zu tun hatte. Ich denke aber, wir werden uns die nächsten Tage sicher noch mal treffen, sie hat jetzt ja meine Handynummer. Und damit sind wir auch schon beim ersten Punkt der Todo-Liste: Handy-Karte besorgen. Anschließend noch ein Konto eröffnet und die Lohnsteuerkarte beantragt. Damit war das organisatorische Programm gestern hinreichend abgeschlossen. Nachdem ich noch das Nötigste gekauft hatte (Wasser, Instant-Kaffee und Müsliriegel), wieder ab nach „Hause“ (also in mein vorläufiges Quartier). Tanya war da und berichtete gleich von meinen ersten Besuchern, die sie leider wieder wegschicken musste J. Matthias und Freundin Antje waren zwei Stunden vorher vorbeigekommen, um Hallo zu sagen, leider ohne Erfolg (ich bin aber auch busy ;-)). Das wird allerdings in den nächsten Tagen auf alle Fälle nachgeholt. Habe mich dann noch ein wenig organisiert und bin in die Heia. Die Nacht war schrecklich, von ein bis vier Uhr habe ich Reiseführer gelesen, weil ich nicht schlafen konnte. Der Jetlag ist also nicht zu unterschätzen. Mal schauen, wie lange ich heute durchhalte….im Moment bin ich grad ziemlich gerädert. Nichtsdestotrotz, es gibt noch ein volles Programm. Heute steht die Jobsuche auf meiner Liste und ich habe heute Abend die erste Wohnungsbesichtigung, gleich nebenan (das weiß Christian allerdings noch nicht, hehe). Treffen hat Tanya vermittelt. Der mögliche neuer Mitbewohner heißt Ander und ist Spanier. Wäre natürlich super, wenn das klappt, dann könnte ich mich notfalls immer gleich bei Christian ausheulen. Ich berichte dann beim nächsten Mal, wie es gelaufen ist und schau jetzt erstmal, wie es an der Jobfront aussieht.

In diesem Sinne, bis bald, Rebecca

5 Kommentare:

Aline hat gesagt…

Hi Becci

klingt doch alles supi soweit. freu mich, dass bisher alles reibungslos läuft und du schon nette leute getroffen hats. also dann, viel erfolg für die nächsten tage der jobsuche.
bis denne
aline

Sabine hat gesagt…

Hallo Becci!

Liebe Grüße von der anderen Seite der Welt. Wollte dich auch am Samstag noch verabschieden. Hatte aber nur deinen Opa am Telefon, der mich wahrscheinlich aufgrund einer schlechten Verbindung nicht verstanden hat. Cool, dass alles bis jetzt gut läuft.
Viel Glück bei Job und Wohnungssuche!

Liebe Grüße Sabine

Anonym hat gesagt…

..., dass er Dir sich riesig freut, dass Du sicher und gesund in Down Under angekommen.

Ich drück bei der Wahl der Unterkunft und natürlich bei der Jobsuche alle Daumen, die ich habe... ;-)

Viel Glück.


Liebe Grüße vom Robert

Pam hat gesagt…

Jetlag hatte ich damals eine ganze Woche lang...das war echt schlimm...
Komisch, dass ich das hiernicht hatte...aber ich glaube ich hab da schon durch vorheriges anderes Schlafen vorgebeugt...
Hört sich aber doch sonst alles ganz gut an?!
Übrigens verschlampt Blogger immer die Smilies, wenn Du die aus Word einfügst ;-) hatte das Problem nämlich auch...

Ich wünsch Dir ne gute Woche! und bin schon gespannt auf Deinen nächsten Eintrag...uups...da fällt mir ein...ich sollte auch mal wieder was schreiben ;-)

bye bye

Anonym hat gesagt…

Hallo Rebecca,

dann wünsche ich Dir mal viel Spass in Downunder.

Gruss aus Wien, thorsten